Methoden

Der systemische Werkzeugkoffer

Bei mei­nen Bera­tun­gen habe ich auch phy­sisch einen Kof­fer dabei. Die­ser ist gefüllt mit Sei­len, Bild­kar­ten, Mode­ra­ti­ons­kar­ten, Stif­ten, Holz­fi­gu­ren und vie­lem ande­ren mehr.

Die­ser Kof­fer ist in die­sem Fall aber nicht gemeint.
All die­se Gegen­stän­de sind Hilfs­mit­tel, um eine mög­lichst facet­ten­rei­che Bera­tung gestal­ten zu kön­nen.

In einer Bera­tung geht es um Zuhö­ren und Nach­fra­gen, Ver­ste­hen und Mit­füh­len, neue Blick­win­kel ein­neh­men und dadurch neue Lösungs­we­ge fin­den. Man bleibt aber nicht in der Ver­gan­gen­heit haf­ten, son­dern schafft einen Trans­fer ins Hier und Heu­te. Dabei kön­nen sys­te­mi­sche Metho­den sehr hilf­reich sein.

Hier ein klei­ner Ein­blick:

Skulpturarbeit nach Virginia Satir

Die­se Auf­stel­lungs­ar­beit gibt ihnen als Kli­en­ten die Mög­lich­keit, ihr „inne­res Bild“ von ihrem Sys­tem von außen zu betrach­ten. Je nach Fra­ge­stel­lung kann man die Fami­lie, die Abtei­lung, die Freun­de oder die eige­ne Per­sön­lich­keit auf­stel­len. Als Stell­ver­tre­ter kön­nen Men­schen, Stüh­le, Holz­fi­gu­ren oder ein­fach Kaf­fee­tas­sen die­nen.

Perspektivenwechsel

Ich kann nur mit dem Men­schen arbei­ten, der zu mir in die Bera­tung kommt. Oft sagen die Kli­en­ten aber: „eigent­lich muss ja nicht ich zu ihnen kom­men, son­dern mein Vater, Bru­der…, mei­ne Mut­ter, Toch­ter…„

Als sys­te­mi­scher Bera­ter habe ich die Über­zeu­gung: „Wenn sich einer im Sys­tem ändern, ändert sich das gan­ze Sys­tem“. Die­ser Satz ver­ur­sacht oft erst mal Unver­ständ­nis. Aber nach einer gewis­sen Zeit steigt das Ver­ständ­nis.

Wenn ich ver­ste­he, war­um der ande­re so han­delt, wie er han­delt, wird der Umgang damit ein­fa­cher. Eine Mög­lich­keit ist ganz bewusst die Per­spek­ti­ve des ande­ren ein­zu­neh­men, ver­bun­den mit einem „Platz­wech­sel“ auf einen eigens dafür bereit­ge­stell­ten Stuhl.
Das dadurch gewon­ne­ne Ver­ständ­nis für den ande­ren macht die eige­ne Posi­ti­on nicht klei­ner, nimmt aber etwas Druck aus dem Sys­tem. Mit weni­ger Druck ist es wie­der ein­fa­cher, gemein­sam Lösun­gen zu fin­den.

Timeline

Dies ist eine wun­der­ba­re Metho­de, sich bewusst mit sich selbst und dem eige­nen Lebens­weg zu beschäf­ti­gen. Wie ist mein Leben bis­her gelau­fen. Zu wel­cher Zeit hat­te ich wel­che posi­ti­ven und nega­ti­ven Ereig­nis­se und was habe ich dadurch für Res­sour­cen ent­wi­ckeln kön­nen. Eine wirk­lich tie­fe aus­ein­an­der­setzt mit dem eige­nen Weg braucht ein Gegen­über, das den pas­sen­den Rah­men schafft, Sicher­heit gibt, nach­frägt, ver­tieft und führt.

Dies sind nur eini­ge der unzäh­li­gen Bei­spie­le, wie eine Bera­tung ablau­fen kann. Man­che Metho­den kann man gut zu zweit machen, für man­che braucht man ande­re Men­schen und kann sich in Gemein­schaft noch­mal ganz anders erle­ben.

Ein tol­les Bei­spiel für akti­ve Grup­pen­ar­beit ist zum Bei­spiel das Foo­ling!

Erfah­ren Sie auch, für wen die­ses Ange­bot gedacht ist

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